Prof. Dr. Kerstin S. Jobst

Prof. Dr. Kerstin S. Jobst studierte Geschichtswissenschaft, Psychologie, Literaturwissenschaft und Finno-Ugristik an den Universitäten Hamburg und Wien. Ihe Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Geschichte Ostmittel- und Osteuropas, in der vergleichenden Imperiums- und Kolonialismusforschung, Erinnerungskulturen und Geschichtspolitik, sowie in Histories of Desaster/Katastrophenforschung.

Von ihr erschienen die Monographien „Zwischen Internationalismus und Nationalismus: Die polnische und die ukrainische Sozialdemokratie in Galizien von 1890 bis 1914. Ein Beitrag zur Nationalitätenfrage im Habsburgerreich“ (1996), „Der Mythos des Miteinander. Galizien in Literatur und Geschichte“ (1998), sowie „Die Perle des Imperiums. Der russische Krim-Diskurs im Zarenreich“ (2007). Seit August 2012 leitet sie den Lehrstuhl für Gesellschaften und Kulturen der Erinnerung im östlichen Europa am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien.

Für Ukraine Calling hielt Frau Prof. Jobst den Eröffnungsvortrag im April 2018 zum Thema: „Wie die Krim ´russisch´ wurde…“ über die Strategien der Aneignung eines kolonialen Erwerbs“.