»Stream of Consciousness || ˈstriːm əv ˈkɔnʃəsnɪs«

»Stream of Consciousness || ˈstriːm əv ˈkɔnʃəsnɪs«

Für die allgemeine als auch spezifisch kulturell-kunst interessierte Öffentlichkeit gibt es kaum bis keine Resonanz für die künstlerischen Ausdrucksweisen außerhalb etablierter Einrichtungen wie Museen, Galerien usw. Die Akzeptanz für queer-feministische Perspektiven und Belange ist nach wie vor ein Nischenphänomen.

Mit dem Projekt »Stream of Consciousness« beabsichtigt das dgtl fmnsm Kollektiv einen temporären Projektraum einzurichten, der mittels kurzweiligen Interventionen, ästhetisch und theoretisch Agierende beteiligt, die signifikant ihren Körper als Ausdrucksmittel im Kontext einer sich entziehenden Gegenwart zwischen digitalen Technologien, Netzkulturen und politischer Notwendigkeit einsetzen. Digitale Technologien ermöglichen die Durchlässigkeit und Plastizität von Identitäten und katalysieren neue, experimentellere Spielarten von gender, identity & desire. In der Kunst findet die Popularisierung einzelner Aspekte queer-feministischer Belange ihren Ausdruck. Und genau hier treffen auch popkulturelle Ausdrucksweisen und digitale Kulturen aufeinander: in der Verhandlung und Gestaltung einer politischen Ästhetik, in der nicht zuletzt das eigene Erleben das Zentrum bildet und gleichzeitig externe erregbare Spannung nach dem Prinzip „Lust als Basis“ erzeugt werden kann.
dgtl fmnsm ist ein Kollektiv, welches sich mittels der Einrichtung temporärer Projekträume, für ein radikaleres Denken der Selbstverständlichkeit digitaler Technologien in der medienkulturell geprägten Gegenwart aus queer-feministischer Perspektive widmet.

Ziel ist es, ein Bewusstsein für neue künstlerische Ausdrucksformen und deren kulturelle Vermittlung aus der Online-Welt in einem gemeinsamen Vor-Ort-Erleben zu schaffen.

Etappen:
– Juni-September’19 Partnerorganisation für kooperative Maßnahme gewinnen, gemeinsame Projektierung und Projektmittelbeantragung
– Teilnahme am dgtl fmnsm Labor 2019 im Festspielhaus Hellerau (Nov’19) (Arbeitstreffen)
– Umsetzung des Projektes bis März’20


Thomas Dumke


Thomas Dumke


Thomas Dumke, *1977, (Master of Arts in Cultural Administration (M.A.C.A.)) ist freiberuflicher Kulturmanager, spezialisiert auf Networking und Projektentwicklungen. Aktuelle Projektbeteiligungen: CYNETART Festival, SHAPE Plattform, dgtl fmnsm. Die Bildung von ökonomischen, politischen, historischen, ästhetischen, musischen und sozialen Kompetenzen sowie die Fähigkeit, sich wissenschaftliche Erkenntnisse in Form von Theorien und Methoden anzueignen und diese kritisch reflexiv anwenden zu können, prägen ihn in seiner praktischen Arbeit.
Vorstandsvorsitzender der Trans-Media-Akademie Hellerau, Mitglied der Facharbeitsgruppe Film und Neue Medien des Amtes für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden, Engagement im International Cities of Advanced Sound Netzwerk (I.C.A.S. network), in den Vereinen friends of Dresden Contemporary Arts e.V., Förderverein Hellerau e.V., Gründungsmitglied non plus culture e.V.

depart.one


depart.one

depart.one ist eine Produzenten- und Kulturmanagement-Agentur für zivilgesellschaftliches Engagement. Ziel ist es, öffentliche Plattformen zu schaffen, die die einzelnen Positionen sächsischer Initiativen aus der freien Kulturszene, aus der Kreativwirtschaftsszene, aus den Off-Spaces und etablierten Institutionen netzwerkartig zusammenführt.
depart.one fördert kulturelle Praktiken, die zu einem bestimmten Zeitpunkt, über ihren regulären Veranstaltungsort hinaus, Kollektive und Personengruppen zu einem bestimmten Thema zusammenbringt, um gemeinsam an etwas zu arbeiten und/oder Wissen zu teilen und es öffentlich zugänglich zu machen. Ziel ist das Ermöglichen von temporären Aufenthalten in abgelegenen Umgebungen für internationale Nachwuchskünstler*innen, -aktivist*innen und Forscher*innen, die auf Grundlage zeitgenössischer künstlerischer Methoden, globale und lokale Perspektiven zusammenbringen können.
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