Das Programm
in Kürze

Ukraine Calling wendet sich an Verantwortliche in Organisationen aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Politik, Medien, Verwaltung und Wirtschaft die ihre Kenntnisse zur Ukraine ausbauen möchten. In Seminaren und Workshops sollen Wissen und Kompetenzen zur Ukraine vermittelt werden. Interdisziplinärer Austausch und transsektorale Vernetzung zwischen bi- und multilateral arbeitenden Akteuren werden ermöglicht und in Projekten umgesetzt.

Fundierte Kenntnisse zur Ukraine – ihrer Geschichte, Politik, Medienlandschaft, Sprache und Literatur – sind im deutschsprachigen Raum schwach ausgebildet. Umso wichtiger ist es, Kompetenzen zur Ukraine in Schlüsselsektoren zu stärken, in denen umfangreiches Wissen über den zweitgrößten europäischen Flächenstaat notwendig ist. Das Projekt setzt hier an und schafft eine Plattform für nachhaltige länderübergreifende Zusammenarbeit.

Ukraine Calling wird von der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit der Deutschen Assoziation der Ukrainisten durchgeführt und von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Broschüre

Einen Überblick über die Teilnehmer/innen und die Projekte erhalten Sie in unserer Broschüre des Jahrgangs 2017/2018.
Broschüren aller Jahrgänge

Projekte

Memory-Wiki – Auf den Spuren der Erinnerung an „vergessene“ NS-Opfer in der Ukraine, Russland und Deutschland

Memory-Wiki – Auf den Spuren der Erinnerung an „vergessene“ NS-Opfer in der Ukraine, Russland und Deutschland

KONTAKTE-KOHTAKTbI setzt sich mit dem geplanten Projekt „Memory-Wiki“ dafür ein, dass an das Unrecht an den sowjetischen Kriegsgefangenen erinnert wird.

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„1917“ – Ein deutsch-ukrainisches Theaterprojekt

„1917“ – Ein deutsch-ukrainisches Theaterprojekt

Das Schauspiel Stuttgart möchte sich international weiter öffnen und die Brücke nach Osteuropa stärker ausbauen und sucht deshalb nach Wegen und Möglichkeiten für einen produktiven künstlerischen und strukturellen Austausch mit der ukrainischen Theaterlandschaft.

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Eine Menschenrechtsorganisation für alle Minderheiten der Ukraine

Eine Menschenrechtsorganisation für alle Minderheiten der Ukraine

In der Ukraine leben viele ethnische und religiöse Minderheiten: u.a. Huzulen, Lemken, Gagausen, Karaimen, Krimtataren, Roma, Bulgaren, Ungarn, Rumänen, Russen, Weißrussen, Juden und Deutsche. Obwohl die Ukraine alle zentralen internationalen Konventionen zum Schutz und zu den Rechten von Minderheiten ratifiziert hat, sind sie längst nicht für jede Gruppe angemessen umgesetzt.

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Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung

Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung

Gesucht werden zivilgesellschaftliche Akteure oder Träger der Behindertenhilfe, die als Partner ein gemeinsames Projekt in der Ukraine umsetzen möchten, das zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung oder von Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten beiträgt.

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Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf den ukrainisch-russischen Friedensprozess

Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf den ukrainisch-russischen Friedensprozess

Mein Projekt besteht aus einer Studie, die eine Analyse und Diskussion der Minsker Dokumente und deren Perzeption in der ukrainischen und russischen Bevölkerung und in der internationalen Gemeinschaft umfasst. Nach einer ersten Deskstudie durch ein transnationales Forschergremium sollen die Ergebnisse mit VertreterInnen der lokalen Zivilgesellschaft diskutiert und gemeinsam zu einer Publikation verarbeitet werden.

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