Das Programm
in Kürze

Ukraine Calling wendet sich an Verantwortliche in Organisationen aus Zivilgesellschaft, Bildung, Kultur, Politik, Medien, Verwaltung und Wirtschaft die ihre Kenntnisse zur Ukraine ausbauen möchten. In Seminaren und Workshops sollen Wissen und Kompetenzen zur Ukraine vermittelt werden. Interdisziplinärer Austausch und transsektorale Vernetzung zwischen bi- und multilateral arbeitenden Akteuren werden ermöglicht und in Projekten umgesetzt.

Fundierte Kenntnisse zur Ukraine – ihrer Geschichte, Politik, Medienlandschaft, Sprache und Literatur – sind im deutschsprachigen Raum schwach ausgebildet. Umso wichtiger ist es, Kompetenzen zur Ukraine in Schlüsselsektoren zu stärken, in denen umfangreiches Wissen über den zweitgrößten europäischen Flächenstaat notwendig ist. Das Projekt setzt hier an und schafft eine Plattform für nachhaltige länderübergreifende Zusammenarbeit.

Ukraine Calling wird von der Europa-Universität Viadrina in Kooperation mit der Deutschen Assoziation der Ukrainisten durchgeführt und von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Broschüre

Einen Überblick über die Teilnehmer/innen und die Projekte erhalten Sie in unserer Broschüre des Jahrgangs 2019/2020
Broschüren aller Jahrgänge

Projekte

Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf den ukrainisch-russischen Friedensprozess

Zivilgesellschaftliche Perspektiven auf den ukrainisch-russischen Friedensprozess

Mein Projekt besteht aus einer Studie, die eine Analyse und Diskussion der Minsker Dokumente und deren Perzeption in der ukrainischen und russischen Bevölkerung und in der internationalen Gemeinschaft umfasst. Nach einer ersten Deskstudie durch ein transnationales Forschergremium sollen die Ergebnisse mit VertreterInnen der lokalen Zivilgesellschaft diskutiert und gemeinsam zu einer Publikation verarbeitet werden.

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Roadmap für die Finanzierung von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Ukraine

Roadmap für die Finanzierung von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Ukraine

Über die Umsetzung der Regelwerke für die Klimafinanzierung in diesem Schutz und Anpassung umfassenden Sinne in der Ukraine gibt es bisher keine wissenschaftliche Untersuchungen, insbesondere nicht im Rahmen von Veränderung der Ländergruppenzugehörigkeit (Assoziierung an die EU) sowie praktischer Annäherung und „Aufweichen“ von Grenzen (‚borders in motion‘). Eine Übertragbarkeit der Grundsätze aus der EU und Deutschland […]

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„1917“ – Ein deutsch-ukrainisches Theaterprojekt

„1917“ – Ein deutsch-ukrainisches Theaterprojekt

Das Schauspiel Stuttgart möchte sich international weiter öffnen und die Brücke nach Osteuropa stärker ausbauen und sucht deshalb nach Wegen und Möglichkeiten für einen produktiven künstlerischen und strukturellen Austausch mit der ukrainischen Theaterlandschaft.

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Erinnerungskultur in der Ukraine am Beispiel des Fußballs

Erinnerungskultur in der Ukraine am Beispiel des Fußballs

Das öffentliche Gedenken historischer Ereignisse in der Ukraine ist im Wandel, auch in Folge des Euromaidans. Sichtbare Zeugen der Veränderung sind gestürzte oder blau-gelb angestrichene Lenin-Denkmäler. Über die ukrainische Debatte um die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, den Holocaust und den Holodomor erfährt man in Deutschland nur wenig. Auch die Diskussionen um die Rolle geschichtlicher Personen wie Bandera, Lenin und Stalin wird hierzulande lediglich stark verkürzt wiedergegeben. Hier soll angesetzt werden.

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Wie seht ihr das? Der Blick von außen – Ukrainische Jugendliche über die EU

Wie seht ihr das? Der Blick von außen – Ukrainische Jugendliche über die EU

Die Europäische Union und deren Zukunft ist ein wichtiges Thema der politischen Bildung und wird derzeit auch von der deutschen Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Gerade vor den Wahlen des EU-Parlaments haben Medien, Politik und weite Teile der Zivilgesellschaft den Nutzen der Union für die einzelnen Bürger*innen herausgearbeitet und dazu aufgerufen, die gemeinsamen Werte zu verteidigen und […]

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